Krankenhaus Shunga

Leben retten an der Burundi Grenze Etwa 40 km weg von dem nächsten Städchen wären die Menschen mit ihren Krankheiten sehr allein gelassen, wenn es in Shunga nicht das Shunga Health Centre gäbe. Es ist den MitarbeiterInnen ein besonderes Anliegen, den Menschen in der größeren Umgebung in diesen Bereichen Hilfe anzubieten:

Shunga bietet dafür mit seiner Lage im ärmeren Westen Tansanias sehr gute Möglichkeiten. Die Hilfe ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber sie ist Hilfe für Menschen in Not. Und ist daher lebensrettend und erhaltend. Was könnte man Besseres geben?

Große Pläne

Im Versuch das Health Centre für die Zukunft fit zu machen ging die Leitung des Health Centres auf ein Angebot des Staates ein, das Health Centre zu einem Krankenhaus aufzurüsten. Dann wird der Staat das Haus zu einem Kreiskrankenhaus ernennen, was bedeutet, dass qualifiziertes Personal entsandt werden kann und deren Gehälter vom Staat getragen werden.

Die Renovierungen und der Neubau von Gebäuden ist auf fünf Jahre geplant und die Umsetzung startete im März 2017 mit dem Bau von weiteren Mitarbeiterhäusern, damit vom Staat entsandte Mitarbeiter in dieser entlegenen Gegend eine adäquate Wohnmöglichkeit erhalten.

In der Folge werden Krankenstationen neu gebaut, die Untersuchungsmöglichkeiten ausgebaut, der OP erweitert, um den staatlichen Regeln für ein Krankenhaus in Tansania zu entsprechen.

RedChairity, die Charity der XXXLutz Möbelhäuser, hat freundlicherweise die Bereitschaft zur Finanzierung in Jahresschritten zugesagt.

Henry Ndege

Chefarzt und Krankenhausleitung

Christine Fritz

Krankenschwester und Hebamme, seit 2003 in Tansania tätig, mit Henri Ndege, dem tansanischen Arzt, gemeinsam in der Leitung des Shunga Health Centre.

Felix Reckstadt

Nachdem Felix als Krankenpfleger in Shunga einen Freiwilligendienst absolviert hatte und in der Zeit stark in die Planungen für den Ausbau involviert war, lud ihn das Team in Shunga ein, zurückzukehren und für die erste Zeit die Bauaufsicht zusammen mit Henry Ndege, dem leitenden Arzt, und Tito (Stationselektriker) zu übernehmen. Im März verließ er Deutschland für vorerst zwei Jahre und arbeitet seitdem an der Durchführung des ersten Bauabschnitts, sowie in der Vorbereitung des zweiten für 2018.