Kibondo

Anglikanische Kirche, Diözese Kibondo

Erst 2012 verselbständigt von der Mutterdiözese in Kasulu, wurde Sospeter N. Ndenza der erste Bischof dieser jungen Diözese. Im äußersten Westen Tansanias und in der Nähe zur burundischen Grenze erlebt sie viele Herausforderungen.

Eine dieser Herausforderungen hat sich unsere Mitarbeiterin Magdalena Lanz so zur Aufgabe gemacht, dass sie in ihrem Ruhestand nach Kibondo zurückkehrte, um sie weiter zu führen und möglicherweise zu beenden.

Das Konferenz- und Seminarzentrum in Kibondo

Im abgelegenen ländlichen Teil Tansanias gelegen ist Ausbildung eine der großen Herausforderungen in der Stadt und auch in der Kirche. Durch einige Flüchtlingscamps in der Nähe und Ansammlungen von Hilfsorganisationen, die dort tätig wurden, wurde Kibondo plötzlich zur begehrten Stadt mit allen Vor- und Nachteilen.

Magdalena Lanz widmete sich dem Aufbau des Konferenz- und Seminarzentrums, wo die Diözese die Ausbildung der Mitarbeiter durchführen kann.

Dazu gehören Seminare für Frauen, für Mitarbeiter in der Kinderarbeit, in Development, Schulungen für Gemeindeleiter, sowie ein basisorientiertes theologisches Ausbildungsprogramm für 3, 6 und 9 Monate. Bisher ist Magdalena Lanz meist in diesen Kursen aktiv in der Vorbereitung und Durchführung. Allerdings arbeitet sie mit tansanischen Pastoren und Lehrern zusammen, die meist den Unterricht selbst gestalten.

Die Gebäude stehen inzwischen alle so, wie sie es geplant hatte. Allerdings fehlt der Putz, Betonfußboden und Fenstergläser in einigen Gebäuden. Diese Arbeiten will sie gerne abschließen, bevor sie sich aus diesen Aufgaben zurückzieht.

Magdalena Lanz

arbeitet seit über 40 Jahren in Tansania als Hebamme, Krankenschwester, Bauleiterin und Coach für ehemalige Teilnehmer von Seminaren. Also: ein umfassender Job für die Schweizerin!